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MOLISE UND DIE ABRUZZEN

Molise liegt südöstlich von der Region Lazio (Rom) und nördlich von Campania (Neapel).

 

Geschichte in einer Nussschale

Vor langer Zeit befand sich hier das Land der Samnieten. Nach drei Jahrhunderten andauernden Kriegen wurde es 79 v.C. vom Römischen Reich annektiert.

 

Im 16ten und 17ten Jahrhundert florierte der Handel mit Wolle. Im Süden Italiens wurden Millionen Schafe gehalten. Im Sommer wurden diese zu unseren Bergen umgeweidet. Dieser Transport wird “Transumanza” genannt. Dazu wurden uralte Viehwege, die sogenannten “Tratturi” benutzt. Das Aufkommen der Baumwolle bedeutete das Ende der einmaligen, wirtschaftlichen Blüteperiode.

 

Die Abruzzen und Molise wurden immer als ein Gebiet gesehen und regiert. Molise wurde 1963 eine einzelne Region. Es ist kaum bekannt und sehr dünn besiedelt. Von 1.000 Italienern wohnen sechs in Molise; nur 0,6% der gesamten nationalen Bevölkerung.

 

Landschaft und Natur

Die Hügel und Berge sind leicht abfallend. In den Abruzzen sind die Apenninen höher und rauher.

 

Es gibt keine wesentliche Industrie. Alles ist hier noch “Natur pur”. In den Abruzzen leben ungefähr 40 Braunbären. Ausserdem gibt es Wildschweine, Füchse, Hasen, Eichhörnchen, Gemsen, Adler, Falken, Eulen, Spechte, Fledermäuser und auch ein Handvoll Wölfe.

 

Die Blumenpracht ist imponierend. Was zu Hause gezüchtet im Garten oder in einer Vase steht, wächst hier reinlich und wild. Im Frühling gibt es Krokusse, Primeln und Veilchen. In Mai und Juni blüten die Rosen, Irisse, diverse Anemonen und verschiedene Arten von Orchideen. In Juli wächst hier und da eine seltene, orangenfarbige Lilie. Der Herbst ist die Zeit der Zyklamen und Herbstzeitlosen.

 

Zu Pferd

Die Hochebenen und Täler eignen sich wunderbar für herlich lange Galoppaden. Die Pferde müssen unterwegs allerdings auch viel hoch klettern und hinab steigen. Das Tempo ist daher im algemeinen also nicht so schnell. Die Sicherheit des Reiters und des Pferdes geht vor allem andern!